A Tempest of Tea eröffnet eine Reihe der New York Times-Bestsellerautorin Hafsah Faizal, mit großer Geste: tagsüber Teeladen, nachts Vampir-Blutbar, dazwischen ein kriminelles Superhirn mit Stil. Klingt edgy, bleibt aber erstaunlich brav. Ich bin nie wirklich reingekommen – Zielgruppe verfehlt, Beuteschema sowieso.
Warum ich’s trotzdem gelesen habe? Mein Waage-Wesen natürlich! Dieses ewige Harmonie-Getue, der Zwang zur Balance, Ästhetik um jeden Preis. Wenn Umschlag hübsch, Gehirn aus. Passt die Tapete nicht zum Teppich, droht innerlich die Apokalypse – also kaufe ich oft Bücher nach Cover und wundere mich danach.
Kurz: schön verpackt, nett gedacht, für mich eher lauwarmer Tee.
4/10

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen