Holman wurde im Auftrag des Umweltministeriums beauftragt in der Militärbasis bei Wiltshire nach dem rechten zu sehen. Als er ankommt, reisst ein Erdbeben ein gigantische Spalte in die Erde, ein Nebel entflieht aus dem Riss und zieht über das Land. Jeder der mit dem gelben Schleier in Berührung kommt, wird zu einem bösen aggressiven Wesen, der sich unerbittlich an seinen Opfern austobt...
...dies ist die Rahmenstory indem sich die zähe Geschichte bewegt und einiges an Stillstand erzeugt. Das liegt vorwiegend an den langweiligen Absätzen und der trägen Hauptfigur Holman. Das zieht sich immens und wird unnötig mit langen Erklärungsergüssen und chemischen Diagnosen ausgearbeitet - hat mich gänzlich erschöpft. James Herbert weist hier kein Gespür für Rhythmus auf. Wo der Roman jedoch punktet ist in den kleinen Geschichten von Hintergrundakteuren die zwischen Holman Storys entstehen - hat mich etwas an Stephen King erinnert, bei denen Charakteren abgehackt werden. Hier entstehen starke Pointen, die auch einen ordentlichen Härtegrad auffahren und einiges an Horrorstimmung vermittelt. James Herbert hat sich hier offensichtlich an Charles Platt The Gas orientiert, das dann später wiederum für Tim Curran`s Zerfleischt gerade stehen durfte.
Somit bleibt zu sagen, das Unheil - The Fog, eine durchzogener Vintage Brithorror (1975) mit starken Höhepunkten, jedoch einer lähmenden Basisstory ist. Hab mich derweilen mit Holman durch das Szenario gekämpft, dass sich so anfühlt als hätte man hier diverse Pulphefte zusammen geklammert und in die Rahmenstory gepackt. Was ja für mich kein Problem wäre, da ich Pulp liebe, aber vieles war mir hier schlichtweg zu träge.
5/10
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