...die letzten Jahre gab es wenige Bücher die mich zum weinen brachten, aber die wahre Geschichte um die alleinerziehende Mutter Julie und ihren autistischen mit ADHS und starkem Hang zur Paranoia leidenden Sohn George, hat mich Mal richtig bewegt...
George schläft bis zu seinem vierten Lebensjahr keine Stunde und danach höchstens drei Stunden pro Nacht, ist zu keiner empathischen Handlung, Kommunikation, sozialen Interaktion und körperlicher Nähe fähig. Julie erwähnt, dass es sich so anfühle als würde sie jeden Tag ein neues Kind haben um erneut ein Beziehung aufzubauen...
"...von George kam kein Lebenszeichen, manchmal hatte ich das Gefühl, eigentlich gar kein Kind zu haben..."- Zitat
Man kann sich nicht Mal ansatzweise vorstellen wie es sich anfühlt durch diesen Alltag zu gehen. Doch eines Tages tritt Ben, ein abgerockter und runtergekommener Strassenkater in das Leben der beiden. Ben sucht die Nähe von George und beide werden in kürzester Zeit zu einem unzertrennlichen Team. Plötzlich beginnt George mit seiner Mutter durch Ben in einer Katzenbabysprache zu kommunizieren. George öffnet sich und so kommt es dass Julie nach 10 Jahren ihren Sohn zum erste Mal in den Arm nehmen kann. Doch plötzlich verschwindet Ben und mit ihm das Leben und das Lachen aus dem Haus. Julie begreift dass sie mit Ben auch George verloren hat. Es beginnt die grösste Katzensuch die England je gesehen hat...
Ich kann das Buch jedem empfehlen, äusserst emotionsvolles Sozialfamiliendrama, dass aufzeigt wie wichtig Tiere sein können und auch in diversen Therapieformen ihre Berechtigung haben. Aber auch was für eine Energie es braucht mit autistischen Menschen das Leben zu teilen. Herzergreifend. 10/10
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