Wer sich somit mit der Geschichte der Tugend bis zur Gegenwart beschäftigen möchte, bekommt hier eine gelungene wissenswerte Abhandlung der Thematik. Vom Vorteil, gut zu sein ist kein dogmatisches Buch, sondern eine Anleitung und Erklärung auf welche Pflichten man sich als guter Mensch verlassen sollte. Der Autor verlässt dann auch nur wenige Male den Weg der Philosophie und wird gerade bei der Kardinaltugend der Gerechtigkeit etwas politisch - da gibt es dann auch aufwühlende und reibende Trigger.
Am Ende begibt man sich mit diesem Buch auf eine inspirierende, sinnliche, geistige, individuelle spirituelle Selbstreflexionsreise durch die Gesellschaft, über ein Leben das allzu oft an der Quantität und nicht in der Qualität gemessen wird - und so beende ich diese Buchempfehlung, die etwas Ruhe in unser Leben bringen sollte mit Brantschens Worten: Beschäftigt sein, ein Programm abwickeln, heisst nicht ohne weiteres, dass man aktiv ist.
9/10
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