In den Augen vieler wirkt der tibetische Buddhismus wie eine romantische Träumerei. In Wahrheit ist er jedoch nichts für Romantiker, die nur mal einen Blick ins Nirwana werfen wollen: Hier wimmelt es von finsteren Kreaturen, bluttrinkenden Zauberwesen und säbelzahnigen Dämonen, die über Leichenberge schreiten. Der Mystery-Horror-Thriller - Die Tibet Verschwörung, widmet sich einem dieser Dämonen, Gyor, und dessen Kult, der ein Attentat auf den Dalai Lama plant.
Für Gelegenheitsleser ist das Buch jedoch gänzlich ungeeignet: Zu viele Figuren, zu viele Handlungsstränge und ein extrem zäher Erzählfluss bremsen das Lesevergnügen rasch aus. Dranbleiben schaffen nur echte Hardliner – allen anderen geht spätestens nach einem Viertel die Luft aus. Selbst mir, obwohl ich das Thema spannend finde, fiel der Einstieg schwer.
4/10
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