Ein zartbitterer, melancholischer Trickfilm: Sylvain Chomet, der bereits mit Das große Rennen von Belleville eine anspruchsvolle Geschichte in farbenprächtigen Bildern erzählt hat, setzt auch hier auf eine dialoglose Erzählweise. Die Figuren tragen die Handlung ganz ohne Worte, allein durch Gestik, Mimik und Atmosphäre. Zeichnerisch überzeugt die Geschichte des anachronistischen Illusionisten durch ihr klares, minimalistisches Design, das perfekt zur Thematik passt.
All dies wird getragen von einem wunderschönen, nachhaltigen französischen Chanson-Score.
Kulturgut – 10/10.
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